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A woman and a man carrying wood through the rubble in Khan Yunis

Hungerkrise in Gaza

Ihre Spende für Gaza

Mit Eintritt der Waffenruhe sind die Kämpfe in Gaza vorerst gestoppt – die Not der Bevölkerung bleibt riesig. Fast zwei Millionen Menschen sind zum Überleben auf Hilfe von außen angewiesen. Es fehlt nach wie vor an allem: an Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygieneartikeln, Medikamenten und Notunterkünften. Die aktuelle Kälteperiode mit starkem Regen und Überschwemmungen verschärft die Lage zusätzlich. Notunterkünfte und Zeltlager wurden überflutet, Wasserquellen verunreinigt, tausende Familien sind erneut ohne Schutz.

Der Konflikt in Gaza hat eine der schwersten humanitären Katastrophen unserer Zeit ausgelöst. Über 90% der Bevölkerung Gazas wurde vertrieben. Das sind rund 1,9 Millionen Menschen. Zwar wird die Lage aktuell nicht mehr als Hungersnot eingestuft, doch die Versorgungssituation bleibt auf einem lebensgefährlichen Niveau. Rund 1,6 Millionen Menschen sind weiterhin von schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Besonders alarmierend ist die anhaltend hohe Mangelernährung: Bis Mitte 2026 werden mehr als 100.000 Kinder sowie rund 37.000 schwangere und stillende Frauen dringend Behandlung benötigen.

Wir lassen die Menschen in Gaza nicht im Stich

Die Welthungerhilfe bleibt trotz der schwierigen Bedingungen vor Ort. Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern CESVI und Juzoor versorgen wir Familien mit dem, was sie jetzt am dringendsten brauchen: Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, medizinische Hilfe und sichere Notunterkünfte.

 

Helfen Sie mit einer Spende

17. Juli 2025: Palästinenser versuchen in Gaza-Stadt, ihren täglichen Wasserbedarf zu decken, indem sie Kanister mit Wasser aus in die Gegend gebrachten Tankwagen füllen. Im Gazastreifen, der weiterhin unter israelischem Beschuss steht, kämpfen die Menschen ums Überleben unter extrem schwierigen Bedingungen – ihnen fehlt es selbst an den grundlegendsten Dingen wie Unterkunft, Nahrung und sauberem Wasser.

Eine Kollegin berichtet aus Gaza: Meine eigene Familie steht nun am Rande des Verhungerns. Jeden Tag verbringt mein Bruder Stunden damit, nach Weizenmehl zu suchen – in der Hoffnung, wenigstens genug zu finden, um ein wenig Brot zu backen. Wir haben keine Alternativen – keine Hülsenfrüchte, keinen Reis, keine anderen Vorräte. Jetzt rationieren wir das Brot streng – jeder von uns bekommt zwei kleine Stücke alle drei Tage.”

Fast ein Drittel der Menschen in Gaza hat tagelang nichts zu essen. Über 90 % der Haushalte haben kein oder zu wenig sauberes Wasser. Insbesondere Kinder und Frauen leiden am stärksten unter der jetzigen Situation.

So helfen wir den Menschen in Gaza:

Bei ihrer Arbeit halten sich die Welthungerhilfe und ihre Partner strikt an die humanitären Prinzipien von Neutralität, Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit.

Helfen Sie den Menschen in Gaza – jeder Beitrag zählt!

Generalsekretär Mathias Mogge in einem Lagerhaus in Diyarbakir, wo Lebensmittelpakete lagern.

Die Not in Gaza ist dramatisch: Fast zwei Millionen Menschen sind zum Überleben auf Hilfe von außen angewiesen. Es fehlt an allem – Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygieneartikeln, Medikamenten und Notunterkünften. 640.000 Menschen sind unmittelbar vom Hungertod bedroht. Der Waffenstillstand ist gut und wichtig. Jetzt braucht die Bevölkerung schnelle und sichere Unterstützung.

Mathias Mogge

Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe

Fragen und Antworten zur Nothilfe im Gazastreifen und palästinensischen Gebieten

Welche Hilfe für Gaza leistet die Welthungerhilfe aktuell?

Auch nach dem Waffenstillstand in Gaza stellen die Einschränkungen beim Zugang zum Gazastreifen mit Hilfslieferungen eine große Herausforderung für unsere Arbeit dar. Unsere eigenen Transporte der Gaza-Nothilfe stehen seit dem 2. März in Amman bereit und warten weiterhin auf die Genehmigung zur Fahrt. Wie stellen wir sicher, dass Ihre Spenden für Kinder und Familien in Gaza ankommen? 

Trotz der extrem schwierigen Bedingungen leisten wir weiterhin humanitäre Hilfe – gemeinsam mit unseren Partnern CESVI und der lokalen Organisation Juzoor.

Uns ist bewusst, dass diese Hilfe für palästinensische Gebiete nur einen Bruchteil dessen abdeckt, was die Menschen in Gaza, dem palästinensischen Gebiet am Mittelmeer, benötigen. Gemeinsam mit anderen internationalen Organisationen setzen wir uns deshalb mit Nachdruck dafür ein, dass die humanitäre Lage endlich nachhaltig verbessert wird durch eine anhaltende Waffenruhe in Gaza, den Schutz von Zivilist*innen wie auch humanitären Helfer*innen sowie vor allem einen sicheren Zugang für Hilfsgüter auf dem schnellsten Wege. Denn unsere und viele weitere Hilfskonvois könnten binnen Stunden in Gaza Hilfe leisten, sobald die politischen Rahmenbedingungen vor Ort es zulassen. 

Jede Spende für palästinensische Gebiete hilft, lebensrettende Unterstützung unter extremen Bedingungen zu ermöglichen und ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Gaza zu setzen.  

Was passiert derzeit mit meinen Spenden für palästinensische Gebiete wie Gaza?

Jede Spende – egal wie groß oder klein – hilft uns, gemeinsam mit unserer erfahrenen internationalen Partnerorganisation CESVI und dem lokalen Partner Juzoor in Gaza lebenswichtige Humanitäre Hilfe zu leisten. Auch wenn unsere eigenen Hilfstransporte weiterhin auf die Genehmigung zur Fahrt nach Gaza warten, finanzieren wir mit Ihrer Spende an Gaza vor allem die Arbeit unseres lokalen Partners Juzoor, der trotz schwierigster Bedingungen Mangelernährung vor allem bei Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen behandelt. Spenden für Kinder in Gaza bleiben also weiterhin wichtig.

Mit unserer Partnerorganisation CESVI stellen wir der notleidenden Bevölkerung Trinkwasser zur Verfügung und halten sanitäre Einrichtungen instand. 

Darüber hinaus ermöglicht Ihre Gaza-Hilfe wichtige Logistik – etwa bereitstehende Lkw-Ladungen in Jordanien, die sofort einsatzbereit sind, sobald sich die Blockaden aufgehoben werden. Auch die Gehälter unserer Kolleg*innen vor Ort, die unter sehr gefährlichen Bedingungen arbeiten, werden damit unterstützt. 

Gleichzeitig setzen wir uns im Rahmen unserer politischen Arbeit dafür ein, die humanitäre Lage in Gaza zu verbessern – durch sicheren Zugang für Hilfsgüter, Schutz von Zivilist*innen und Helfer*innen sowie eine anhaltende Waffenruhe.

Wie schafft die Welthungerhilfe es, dass Hilfsgüter nach der Gaza-Waffenruhe sicher bei den Menschen ankommen und wie verhindert sie den Missbrauch der Hilfsgüter?

Unsere erfahrenen, seriösen Partnerorganisationen CESVI und Juzoor arbeiten seit vielen Jahren im Gazastreifen und haben klare Kontrollmechanismen, um Missbrauch von Hilfsgütern so weit wie möglich zu verhindern.

Dazu gehören: 

Trotz vereinbartem Waffenstillstand in Gaza ist die Situation unter den aktuellen Bedingungen extrem schwierig: Lkw mit Nahrungsmitteln werden immer wieder geplündert, während medizinische Hilfsgüter bisher weitgehend verschont bleiben. Besonders betroffen sind Nahrungsmittelvorräte, die für die Behandlung von Mangelernährung benötigt werden.

Um diese Probleme zu lösen, fordert die Welthungerhilfe gemeinsam mit anderen Organisationen: 

An wen wird meine Spende für Gaza von der Welthungerhilfe verteilt?

Seit der offiziellen Feststellung einer Hungersnot (IPC Phase 5) im August 2025 versorgen wir besonders gefährdete Gruppen flächendeckend – vorrangig Kinder unter fünf Jahren sowie schwangere und stillende Frauen. Das bedeutet für unsere Gaza-Nothilfe: Alle erhalten Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen und Hilfe, ohne dass vorher geprüft wird, ob sie akut unterernährt sind. Bei Bedarf werden auch andere Altersgruppen einbezogen. 

Davor erfolgte die Auswahl der Begünstigten nach standardisierten Verfahren, die auch in anderen humanitären Krisen angewendet werden. Dabei tauschen Hilfsorganisationen Informationen untereinander aus, um sicherzustellen, dass die Unterstützung gerecht, zielgerichtet und transparent erfolgt. 

Seit Anfang 2025 organisiert jedoch die sogenannte Gaza Humanitarian Foundation (GHF) als neue, von den USA und Israel unterstützte Struktur Hilfslieferungen in Gaza. Statt wie zuvor über UN-Cluster wird Hilfe nun über wenige, stark gesicherte Verteilungshubs ausgegeben, oft mit sehr kurzen Öffnungszeiten und unter Aufsicht privater Sicherheitskräfte. Dieser Ansatz soll die Versorgung bündeln, führt aber zu chaotischen Szenen: bei der Essensausgabe kam es wiederholt zu Gedränge, Gewalt und sogar hunderten Todesopfern. Kritisiert wird die GHF vor allem wegen fehlender Transparenz, mangelnder Neutralität und des Vorwurfs, humanitäre Hilfe werde als politisches Druckmittel eingesetzt. Viele Organisationen sehen darin eine Abkehr von etablierten, neutralen humanitären Prinzipien.  

Wie stellt die Welthungerhilfe sicher, dass die Spenden für palästinensische Gebiete effektiv eingesetzt werden?

Die Welthungerhilfe arbeitet eng mit ihren erfahrenen Partnerorganisationen CESVI und Juzoor zusammen, um sicherzustellen, dass Hilfsmaßnahmen effizient, zielgerichtet und transparent durchgeführt werden. 

Ein Monitoring- und Evaluierungssystem (MEAL) überprüft kontinuierlich, wie die Hilfe für palästinensische Gebiete eingesetzt wird und welche Wirkung die durchgeführten Maßnahmen erzielen. Die Verteilung von Hilfsgütern erfolgt auf der Grundlage klar definierter Kriterien, damit zuerst diejenigen Familien erreicht werden, die am dringendsten Unterstützung benötigen. 

Darüber hinaus berichten wir regelmäßig an unsere Spender*innen und legen offen, wie ihre Spenden für palästinensische Gebiete verwendet und welche Ergebnisse damit erzielt wurden. Diese Transparenz stellt sicher, dass die Spenden maximalen Nutzen für die betroffene Bevölkerung bringen. In den palästinensischen Gebieten Spenden seriös zu organisieren, gehört zu unserem Versprechen an alle Unterstützer*innen.

Wie kann man palästinensischen Gebieten helfen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, palästinensischen Gebieten zu helfen. Die wirkungsvollste Form der Unterstützung ist eine Geldspende. Geldspenden ermöglichen eine möglichst effiziente Hilfe, die vor Ort gesteuert werden kann. Die Welthungerhilfe setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit nationalen Partnern, welche lokale Voraussetzungen gut kennen und darauf reagieren können. Mit den Spendengeldern werden Menschen in Gaza und den umliegenden Regionen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und medizinischer Hilfe versorgt.

Neben Ihrer finanziellen Hilfe können Sie auch beitragen, indem Sie in Ihrem Umfeld auf die Hungersnot und die dramatische humanitäre Lage aufmerksam machen. Jede Spende und jede Stimme macht einen Unterschied und ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Gaza.

Leisten Sie nachhaltige Hilfe für die Menschen in unseren Projekten auf der ganzen Welt. Mit einer regelmäßigen Spende unterstützen Sie dort, wo die Not am größten ist. Sie sorgen für planbare und verlässliche Hilfe, zum Beispiel in Gaza.

Eine Frau mit einem Kleinkind auf dem Arm, Gaza
Ihre Spende hilft nachhaltig
Bitte beachten Sie unseren Mindestspendenbetrag von 5 Euro.
Bitte geben Sie Ihren Betrag als ganze Zahl an.
Aus Sicherheitsgründen ist es leider nicht möglich, Beträge über 50.000 Euro über unsere Webseite zu spenden. Wenn Sie eine höhere Summe spenden möchten, sprechen Sie uns gerne an unter 0228/2288-500.

Warum soll ich die Welthungerhilfe unterstützen?

Ein Leben ohne Hunger ist ein Menschenrecht. Dennoch müssen weltweit Millionen Menschen hungern. Gemeinsam mit unseren Unterstützer*innen haben wir ein Ziel: #ZeroHunger. 

Wie arbeitet die Welthungerhilfe konkret?

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir realisieren Hilfsprojekte, damit sich die Menschen nachhaltig und langfristig selbst versorgen können und wir unsere eigene Arbeit auf lange Sicht überflüssig machen. Mit unseren Spender*innen fördern wir weltweit gesamte Communities, um deren Infrastruktur und Entwicklung voran zu bringen und eine faire Grundlage für alle Menschen einer Region zu schaffen. Wir garantieren Ihnen, dass wir als Welthungerhilfe seriös und verantwortungsvoll mit Ihren Spenden umgehen und möchten sicherstellen, dass Sie jeden Schritt transparent nachvollziehen können.

Ist meine Spende steuerlich absetzbar?

Ja! Bis zu 300 Euro werden ohne Spendenquittung vom Finanzamt anerkannt und sind steuerlich absetzbar. Als Beleg reicht ein Kontoauszug. 

Für Spenden über 300 Euro benötigt das Finanzamt eine Jahreszuwendungsbestätigung, die wir zu Beginn des Folgejahres automatisch zustellen. Falls Sie vorher eine Spendenbescheinigung benötigen, teilen Sie uns dies bitte mit

Wie sicher ist es, online zu spenden?

Das Spenden über unser Online-Spendenformular ist genauso sicher wie Online-Banking. Die Daten werden dabei vollständig verschlüsselt übertragen. Für die Verschlüsselung nutzen wir das SSL-Verfahren.

Kommt meine Spende auch wirklich an?

Damit der Weg erhaltender Spende nachvollziehbar ist, gestalten wir den Einsatz der Spendengelder so transparent wie möglich. Sehen Sie sich dazu den Weg der Spende an und lesen Sie unsere Richtlinien zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft sowie unseren jährlichen Spendenbericht.

Wir möchten als Unternehmen helfen – wie am besten?

Am besten nehmen Sie Kontakt mit unserem Team Unternehmenskooperationen auf, damit Ihnen eine für Sie passende Option erarbeitet werden kann.

Ihre Ansprechpartner*innen
Spendenkonto

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.

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