Demokratische Republik Kongo
+++ Aktuelles: Die Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo bleibt angespannt. Millionen Menschen sind durch die anhaltenden Kämpfe vertrieben, viele leben unter prekären Bedingungen. Ein am 27. Juni 2025 unterzeichnetes Friedensabkommen zwischen der D. R. Kongo und Ruanda soll eine Deeskalation ermöglichen. Es verpflichtet beide Seiten zum Rückzug militärischer Kräfte und zur Beendigung der Unterstützung bewaffneter Gruppen – darunter die M23, die im Januar Goma, die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, eingenommen hatte. Die Welthungerhilfe ist weiterhin in der Region aktiv und setzt ihre Projekte dort fort, wo es die Sicherheitslage erlaubt. +++ Die Demokratische Republik Kongo ist flächenmäßig der zweitgrößte Staat Afrikas und etwas mehr als sechs Mal größer als Deutschland. Aufgrund seines Rohstoffreichtums könnte das Land eines der reichsten des Kontinents sein, aber von den 105,6 Millionen Einwohner*innen leben mehr als die Hälfte unterhalb der Armutsgrenze. Politische Instabilität, Kriege, Gewalt und Korruption zeichnen den Lebensalltag. Aber auch Gesundheitskrisen wie schwere Ausbrüche von Ebola, Masern, Cholera und die COVID-19-Pandemie erschweren der Bevölkerung das Leben. Schwerpunkte der Arbeit der Welthungerhilfe sind nachhaltige, landwirtschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung, Stärkung der Resilienz, Ernährungssicherung, Wasser, Gesundheit, Hygiene (WASH) und Nothilfe.