33,7 Mio. Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen
Nothilfe im Sudan: Gegen Hunger und Vertreibung
33,7 Mio. Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen
Nothilfe im Sudan: Gegen Hunger und Vertreibung
Rund 6,8 Millionen Menschen sind auf der Flucht im eigenen Land, fast zwei Drittel der Bevölkerung ist auf Hilfe angewiesen – der Sudan leidet unter der größten humanitären Krise weltweit. Seit Frühjahr 2023 kämpfen die Armee und die paramilitärischen Kräfte der „Rapid Support Forces“ (RSF) gegeneinander. Analysen ergeben, dass in Teilen von Nord-Darfur extremer Hunger herrscht.
Inzwischen spitzt sich die Lage weiter zu. Allein aus El Fasher, der Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates Nord-Darfur, mussten mehr als 130.000 Menschen wegen neuer Gefechte in umliegende Gebiete fliehen. Viele suchen in der Kleinstadt Tawila Schutz. Dort leben inzwischen rund 664.000 Flüchtlinge unter katastrophalen Bedingungen. Sie benötigen schnelle Unterstützung.
Leidtragende ist die Zivilbevölkerung vor Ort. Millionen sind aus Angst vor der Gewalt geflohen, viele haben keinen ausreichenden Zugang zu Lebensmitteln und Wasser. Die Kämpfe halten Menschen davon ab, auf die Straßen zu gehen, sich mit Lebensmitteln einzudecken oder gar in der Landwirtschaft tätig zu sein. Die Welthungerhilfe ist vor Ort und leistet Nothilfe.
Helfen Sie mit Ihrer Spende
Ihre Spende hilft den Menschen im Sudan
Schon vor der aktuellen Krise war die Ernährungslage ernst, denn der Sudan ist stark vom Klimawandel betroffen. Dürren und extreme Überflutungen sind ein Risiko für die Landwirtschaft. Die Lebensmittelpreise sind immens gestiegen, die Wirtschaft vielerorts zusammengebrochen. Die Ernährung für fast 25 Millionen Menschen ist nicht gesichert.
Mit einer Nothilfe-Spende für den Sudan können Sie helfen: Mit Ihrer Unterstützung können wir beispielsweise Zugang zu sanitärer Grundversorgung ermöglichen, Nothilfe-Pakete verteilen sowie Notunterkünfte bereitstellen.
Jetzt spenden und helfen
Die aktuelle Lage im Sudan: Nothilfe dringend benötigt
„Im Sudan wurden insgesamt über elf Millionen Menschen durch den Krieg vertrieben. Rund 8,1 Millionen Menschen leiden an akutem Hunger.“ Mathias Mogge (im Bild 2. Person von rechts), Generalsekretär der Welthungerhilfe, war vor Ort.
Nach zwei Jahren Krieg hat sich die Ernährungslage dramatisch verschärft. Landwirtschaft ist kaum möglich, der Zugang für humanitäre Hilfe extrem eingeschränkt. „Die Lage im Sudan ist desaströs. Menschen sterben, weil sie keinen Zugang zu Nahrungsmitteln und sauberem Wasser haben. [...] Ohne sichere Versorgungswege drohen Hunger und Mangelernährung in einem unvorstellbaren Ausmaß“, so Mathias Mogge.
Helferin Sara N.: „Wir kämpfen ums Überleben“
„Seit Jahren arbeite ich als humanitäre Helferin in Nord-Darfur im Sudan“, teilt uns Sara N.* mit. „Was mich weiter antreibt zu arbeiten, ist das Gefühl, den Menschen in meinem Land helfen zu können. Zum Beispiel den Frauen, die alles verloren haben und den Kindern, die keinen Frieden kennen. Aus eigener Erfahrung weiß ich genau, was diese Menschen jetzt brauchen.
Doch das Leid ist überwältigend. Wir alle kämpfen ums Überleben. Deswegen richte ich mich heute mit diesem dringenden Appell an Sie: Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Spende können wir Nothilfe, wie Nahrung und Wasser, finanzieren, um dem Hunger ein Ende zu setzen.“
*Name aus Sicherheitsgründen geändert.
Danke für Ihre Unterstützung
50€ …versorgen z.B. eine Familie mit einem Hygiene-Kit mit Seife, Babyartikeln und mehr.
120€ …finanzieren z.B. ein Nothilfepaket mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wie Töpfe und Teller.
300€ …unterstützen eine Familie z.B. mit Zelten und anderen Materialien für eine Notunterkunft.
50€ …versorgen z.B. eine Familie mit einem Hygiene-Kit mit Seife, Babyartikeln und mehr.
120€ …finanzieren z.B. ein Nothilfepaket mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wie Töpfe und Teller.
300€ …unterstützen eine Familie z.B. mit Zelten und anderen Materialien für eine Notunterkunft.
Oder geben Sie Ihren Wunschbetrag ein
Unsere Hilfe im Sudan
Aktuell befinden sich 4,9 Millionen Menschen im Sudan in einer akuten Ernährungsnotlage. 146.000 Menschen sind unmittelbar vom Hungertod bedroht. Die Bäuer*innen haben ihre Vorräte weitestgehend aufgebraucht. Aufgrund der Kämpfe trauen sich viele nicht auf ihre Felder, um neue Ernten einzufahren. Außerdem fehlen ihnen Saatgut und Werkzeuge. Die Welthungerhilfe ist weiterhin vor Ort aktiv und unterstützt die Menschen in insgesamt 22 Projekten.
- Verteilungen von Lebensmitteln und Bargeld, mit dem die Menschen auf Märkten selbst einkaufen können.
- Schwer unterernährte Babys und Kinder werden mit Spezialnahrung versorgt.
- Mütter lernen in Schulungen, Mangel- und Unterernährung bei Kindern zu erkennen.
- Wir verteilen Haushaltsgegenstände wie Seife und Kochtöpfe und bieten Schulungen zu Hygiene, Ernährung und klimaangepassten Anbaumethoden an. So beugen wir Mangel- und Unterernährung vor.
- Der Bau von Latrinen sowie Waschmöglichkeiten und Müllentsorgung z.B. in Camps für Binnenvertriebene soll den Ausbruch von Krankheiten verhindern.
Helfen Sie jetzt – mit Ihrer Spende
Fragen und Antworten zur Nothilfe im Sudan
Im Sudan spielt sich eine der größten humanitären Krisen der Welt ab. Nirgendwo befinden sich so viele Menschen in einer kritischen Ernährungslage: fast 25 Millionen Menschen. Durch den brutalen Krieg zwischen der Regierung und verfeindeten Milizen wurden zudem über 11 Millionen Menschen vertrieben, die im eigenen Land vor den andauernden Kämpfen fliehen, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Die Kämpfe dauern seit fast drei Jahren an und haben die Hauptstadt und andere Landesteile verwüstet. Die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen und auch die Wirtschaft funktioniert kaum noch.
Die Welthungerhilfe ist seit 1998 im Sudan tätig. Von Beginn an haben wir uns auf Maßnahmen der humanitären Hilfe wie Nahrungsmittelverteilungen sowie langfristige Entwicklungsprojekte im landwirtschaftlichen Bereich konzentriert. Nachdem unser Büro in Khartum durch die Kämpfe zerstört worden ist, koordinieren wir unsere Arbeit aus der Stadt Port Sudan. 2024 haben wir 16 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 18,61 Millionen Euro durchgeführt. Knapp 1,1 Millionen Menschen konnten damit unterstützt werden. In 2026 werden aktuell 22 Projekte gefördert, das Gesamtbudget beläuft sich derzeit auf 89,7 Millionen Euro, inklusive mehrjähriger Entwicklungsprojekte. 205 nationale und internationale Mitarbeiter*innen arbeiten in den Bundesstaaten Kassala, River Nile, Gedaref und Nord-Darfur.
Die bewaffneten Kämpfe stellen auch uns vor große Herausforderungen, da sich die Sicherheitslage in Regionen immer wieder verschlechtert und Hilfslieferungen erschwert. Trotzdem ist es in den letzten Monaten gelungen, weiterhin Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter in Flüchtlingslagern zu verteilen und auch Saatgut in den Gebieten bereitzustellen, die nicht täglich beschossen werden. Allerdings sind wir dabei auch immer vom Zugang zu den jeweiligen Regionen abhängig. Daher werden etwa 3 Monatsrationen bei Nahrungsmitteln verteilt, um einen längeren Zeitraum abdecken zu können.
Wir verfügen im Sudan wie auch in anderen Krisenländern über ein sehr enges Sicherheitsnetz. Dazu gehört ein tägliches Briefing unserer Sicherheitsexperten und der Austausch auch mit anderen Akteuren an den jeweiligen Standorten. Wir passen unsere Feldbesuche oder Reisen immer den aktuellen Sicherheitsempfehlungen an. Dazu gehört auch, dass internationale Kolleg*innen phasenweise die Arbeit von anderen Büros außerhalb vom Sudan fortführen. Auch unsere lokalen Kolleg*innen wechseln die Standorte – je nachdem wie sich die Kämpfe vor Ort entwickeln. Die Sicherheit aller Mitarbeiter*innen hat immer oberste Priorität.
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Im Jahr 2024 konnten wir mit Ihrer Hilfe viel erreichen.
Geprüft und sicher: Spenden für Nothilfe im Sudan
Ihre Spende ist sicher und kommt garantiert an. Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. Wir setzen Ihre Spende gezielt und mit großer Verantwortung ein. Sollten wir für ein Projekt mehr Spenden als benötigt erhalten, werden andere Projekte der Welthungerhilfe gefördert, die einer Finanzierung bedürfen.
Ein Leben ohne Hunger ist ein Menschenrecht. Dennoch müssen weltweit Millionen Menschen hungern. Gemeinsam mit unseren Unterstützer*innen haben wir ein Ziel: #ZeroHunger bis 2030 – in Anlehnung an die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir realisieren Hilfsprojekte, damit sich die Menschen nachhaltig und langfristig selbst versorgen können und wir unsere eigene Arbeit auf lange Sicht überflüssig machen. Mit unseren Spender*innen fördern wir weltweit gesamte Communities, um deren Infrastruktur und Entwicklung voranzubringen und eine faire Grundlage für alle Menschen einer Region zu schaffen.
Ja! Bis zu 300 Euro werden ohne Spendenquittung vom Finanzamt anerkannt und sind steuerlich absetzbar. Als Beleg reicht ein Kontoauszug.
Für Spenden über 300 Euro benötigt das Finanzamt eine Jahreszuwendungsbestätigung, die wir zu Beginn des Folgejahres automatisch zustellen. Falls Sie vorher eine Spendenbescheinigung benötigen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Das Spenden über unser Online-Spendenformular ist genauso sicher wie Online-Banking. Die Daten werden dabei vollständig verschlüsselt übertragen. Für die Verschlüsselung nutzen wir das SSL-Verfahren.
Ihre Ansprechpartner*innen Spendenkonto Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33
Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.
Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.